Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Erding am 29.04.2019

Bild: Leitungsteam/v.l.n.r.: G. Felbinger, C. Stöckl, C. Rüdiger, Präses Stadtpfarrer M. Garmaier

Vor zahlreich erschienenen Mitgliedern ließen die drei Vorsitzenden das vergangene Jahr Revue passieren:

Günter Felbinger verwies auf insgesamt 47 Veranstaltungen, die durchgeführt wurden. Besonders zu erwähnen waren die Gestaltung des Blumenteppichs zu Fronleichnam, der jährliche Nikolausbesuchsdienst, die Altkleidersammlung sowie eine Päckchenaktion zu Gunsten der Erdinger Tafel.

Zahlreiche Sitzungen im kleinen wie im großen Kreis dienten der Organisation, der Terminabstimmung und der Programmgestaltung. Zusätzlich nahmen Diskussion und Umsetzung der neuen Datenschutzverordnung einen ganzen Samstagnachmittag in Anspruch.

Es wurden Vertreter zu Versammlungen beim Bezirksverband und in den Diözesanverband entsandt, auch an der Vorsitzenden-Konferenz nahm man teil.

Caroline Stöckl ergänzte den Rückblick. Sie berichtete über die gelungene „Wanderversammlung“ und über die Besuche bei der Erdinger Tafel, im Erdinger Weltladen und in der Geothermie Anlage. Als Ausblick auf künftige Veranstaltungen wurden die Männerwallfahrt nach Altötting, die Maiandacht am Feldkreuz der Familie Hagl und der Besuch im Haus der Begegnung genannt. Auch eine Fahrt zu einer Theatervorstellung nach Flintsbach ist geplant.

Ebenso wird das Kolping Familienfest bereits zum 24. Mal und mit einer besonderen Attraktion stattfinden. Bei der Vorbereitung zu diesem Fest helfen, wie schon so oft, auch die Jugendlichen der Kolpingsfamilie mit.

Über deren Aktivitäten berichtete die Jugendvertreterin Johanna Rüdiger. Die Jugend ist auch zuständig für die Vorbereitung und Gestaltung der Gottesdienste.

Besonders erfolgreich war eine Sammelaktion alter Handys, bei der an zwei Tagen mehr als 150 dieser Geräte zur Wiederverwertung gesammelt werden konnten. Selbstverständlich helfen die Kolping Jugendlichen auch beim Altkleider sammeln und beim „Ramadama“, um die Stadt Erding sauber zu halten. Gerne würde man noch mehr Mitstreiter begrüßen, doch schulische oder berufliche Verpflichtungen stehen dem oft entgegen.

Auf diese Problematik ging auch Präses Stadtpfarrer Martin Garmaier ein: Oft sind gerade Menschen zwischen 30 und 60 Jahren beruflich so stark eingebunden, dass sie sich nur schwer zusätzlich ehrenamtlich engagieren können. Er dankte der Kolpingsfamilie für die „wichtige und wertvolle Arbeit“ und verwies auf Adolph Kolping, „der schon damals sah, wo Nöte sind und wo Menschen gebraucht werden.“

Von einigen Nöten berichtete Claus Rüdiger, der den Rückgang der Kleider- und Papierspenden bedauerte. Zudem ist der Absatzmarkt kleiner geworden, sodass immer weniger Geld für Hilfsprojekte zur Verfügung steht,

Der für die Finanzen zuständige Lenz Strasser konnte einen korrekten Kassenbericht vorlegen. Dieser ist geprüft und konnte, bei einer Enthaltung, von der Versammlung angenommen werden. Auch die übrige Vorstandschaft wurde weiterhin im Amt bestätigt.

Ingrid Enzner

Osterpäckchenaktion der 3 Kolpingsfamilien Erding

Freitag, 12.04.2019

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Päckchenaktion der Kolpingsfamilien
„Kolping unterstützt die Tafel Erding“

Fleißig angepackt haben über 30 Mitglieder der drei Kolpingsfamilien aus Erding, Klettham und Altenerding um den bedürftigen Kunden der Tafel Erding zu Ostern, und damit zum Ende der christlichen Fastenzeit, eine Freude zu bereiten.

Die Zahl der Menschen, die auf Unterstützung durch die Tafel angewiesen sind ist auch in Erding recht hoch. Vor allem Lebensmittel mit einem längeren Haltbarkeitsdatum sind nicht immer in ausreichendem Umfang vorhanden. Deshalb haben die Kolpingsfamilien nun schon zum wiederholten Male ihre Hilfe angeboten.

Dank eines Teils des Erlöses aus der Altkleidersammlung und einer Spende des Clubs „Weekend“ wurde für mehr als 2000.- €, zusätzlich zu den gespendeten Lebensmitteln, das Erforderliche eingekauft. Neben Kaffee, Tee, Kakao, Marmelade, Dosenfisch und Körperhygieneartikeln wurden auch Süßigkeiten sowie ein frisch gebackener Osterfladen in 140 Stofftaschen bereitgestellt. Die orangenen Packtaschen waren von der Kolping-Recyclingfirma finanziert worden.

Als einen persönlichen Gruß an die Kunden der Erdinger Tafel verzierten Kinder und Jugendliche der Kolpingsfamilien, zusammen mit ihren Müttern und Großmüttern 140 Osterkerzen. In hübsch gestaltete Karten wurde ein Bild der vielen Helfer gelegt, die allen ein schönes Osterfest wünschen.

Ein besonderer Dank geht an alle Erdinger Bürger, die mit ihren Kleiderspenden diese Aktion möglich gemacht haben, verbunden mit dem Wunsch, dass sie auch im nächsten Jahr wieder so durchgeführt werden kann.

Ingrid Enzner Kolping

Die Kolpingsfamilie Erding im Geothermiewerk

Montag, am 11.03.2019

Eine hochinteressante Führung durch das Geothermie-Werk Erding brachte eine größere Gruppe der Kolpingsfamilie Erding die Welt der Thermal-wärme näher. In seinem sehr informativen Vortrag erklärte der Betriebs-leiter der beiden Erdinger Werke, Herr Anton Schmitt, in der Leitzentrale im Werk bei den Thermen in anschaulicher und verständlicher Weise die Zusammenhänge der Geowärme von der Gewinnung aus über 2300 Meter Tiefe, über die Förderung, Aufbereitung, Einspeisung in den Fernwärmekreislauf bis hin zur Rückführung in den Untergrund.Im Anschluss daran führte er die Gruppe, die sichtlich beeindruckt war von dem scheinbar undurchschaubar wirkendem Gewirr aus Rohren, Pumpen und Kesseln, durch die Anlage.  Die Kolpingsfamilie durfte eine sehr kurzweilige, hochinformative Führung erleben, die sicher bei dem Einen oder Anderen eine nachhaltige Wirkung hinterließ.

Besuch der Kolpingsfamilie beim Weltladen

Erding, 25. Februar 2019

Nach Ladenschluss im Weltladen

Für die Mitglieder der Kolpingsfamilie öffnete der Weltladen in der Maurermeistergasse in den Abendstunden des 25. Februar nochmals seine Tür.

Petra Scheibe und Mitglieder der Kolpingsfamilie Erding beim Besuch im Weltladen.

Ladenteamleiterin Petra Scheibe informierte engagiert über neu eingetroffene T-Shirts aus fair produzierter Baumwolle sowie Hanf.

Seit der Katastrophe in einer Textilfabrik 2013 in Bangladesh, bei der 1100 Menschen ums Leben kamen, achtet man hierzulande nicht nur auf Bio-Qualität, also den Baumwollanbau ohne Pestizide, sondern auch auf faire Produktion, und deshalb war es ein Anliegen für den Weltladen, auch fair produzierte Textilien ins Sortiment aufzunehmen. So leistet der Weltladen einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und hilft mit, gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Unterschiedlichste Labels geben Auskunft über die einzelnen Standards. Es ist jedoch nicht einfach, ökologische und soziale Kriterien gleichermaßen berücksichtigt zu finden. Für die mit „Fair Trade“ gekennzeichneten Produkte z. B. erhalten Bauern und Produzenten einen vom Weltmarkt unabhängigen Preis und darüber hinaus eine Prämie, über deren Verwendung sie gemeinschaftlich entscheiden.

Eine noch sicherere ökologische Zertifizierung bietet das GOTS-Label und den höchsten sozialen Standard das „Fair Wear“-Siegel.

Deshalb heißt es immer: „Augen auf beim Kleiderkauf.“ Eine einheitliche und verlässliche Zertifizierung wäre unbedingt wünschenswert, betonte Petra Scheibe und verwies auf die Initiative, die vom Bundesentwicklungsministerium ausgeht.


Die Kolpingsfamilie dankte für den interessanten und umfassenden Vortrag. Auch sie beteiligt sich bereits seit über 50 Jahren an der Wiederverwertung ausgedienter und gebrauchter Kleidung im Rahmen einer Altkleidersammlung und hilft damit Rohstoffe zu sparen.

Die nächste Sammlung findet am 30. März 2019 statt. Über Ihre Kleiderspende würde sich die Kolpingsfamilie freuen.

Ingrid Enzner (Kolping)

Besichtigung der Tafel Erding

Erding, 11. Februar 2019,Besuch der Kolpingsfamilien bei der Erdinger Tafel

Die Tafel sagt Danke!

Bild: Mitglieder der Kolpingsfamilien Erding, Klettham und Altenerding beim Besuch der Tafel Erding im alten Postgebäude

Schon seit einigen Jahren unterstützen die Kolpingsfamilien mit einer „Päckchenaktion“ Bedürftige der Tafel Erding. Auf deren Einladung hin konnten nun zahlreich erschienene Kolpingmitglieder einen Einblick in das neue Domizil im alten Postgebäude gewinnen. Großzügig und ansprechend sind die von der Stadt Erding zur Verfügung gestellten Räume.

„Durchschnittlich 126 Kunden mit 294 Familienangehörigen besuchen pro Woche die Tafel“, erklärte die Vorsitzende Petra Bauernfeind. Hierfür bedarf es eines Berechtigungsausweises.

Im vergangenen Jahr wurden 125,6 Tonnen an Lebensmitteln gespendet und verteilt, wobei sich bei Abholung und Verteilung der Spenden 60 ehrenamtliche Helfer engagierten. Auch die Kolpingsfamilien wollen in diesem Jahr die Tafel wieder unterstützen.

Auf Wunsch der Tafel erfolgt  deshalb auch wieder die bisher bereits erfolgreiche „Päckchenaktion“ zu Ostern. Organisiert wird diese von Kolpingmitglied Doris Rüdiger. Wie im vergangenen Jahr wird sie mit mehr als 30 Helfern 150 große Einkaufstaschen mit haltbaren Lebensmitteln befüllen. Als persönlicher Gruß dienen selbstverzierte Kerzen und Grußkarten, die von der Kolpingjugend gebastelt werden.

Wer hierzu gerne etwas beitragen möchte, kann am Freitag 12. April, zwischen 15.00 und 18.00 Uhr eine Lebensmittelspende für die Tafel Erding im Johanneshaus abgeben.

Ingrid Enzner (Kolping)

Andacht am Feldkreuz der Familie Hagl am 03.06.2018

Bei schönstem Wetter war die Andacht mit mit anschließendem gemütlichem Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Brotzeit

….wieder einemal eine gelungen Veranstaltung unserer Kolpingsfamilie.

Wir Danken allen Spendern für die Gaben, den Helfern für Ihre Initiative und besonders der

Familie Hagel, welche diese gelungene Andacht unter freiem Himmel auf Ihrem Gärtnereigelände

erst möglich macht.

Impressionen:

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Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Erding am 23.04.2018 im Gasthaus zur Post

Zusammenfassung:

„Wir haben gut zusammengearbeitet“, stellte Claus Rüdiger, einer der drei Vertreter des Leitungsteams, am Anfang seines Jahresberichtes fest. Mehr als 60 Veranstaltungen konnten im vergangenen Jahr organisiert werden. Die meisten Teilnehmer besuchten die Maiandacht am Feldkreuz der Familie Hagl und die Autorenlesung mit Andreas Föhr. Der Ausblick auf das neue Programm verspricht ebenfalls große Vielfalt.

Das Zusammenwirken mit den Kolpingsfamilien in Klettham und Altenerding gestaltete sich weiter positiv. So hatsich außer einer gemeinsamen Präsentation zum ökumenischen Kirchentag, die schon seit 50 Jahren stattfindende Altkleider- und Altpapiersammlung und eine „Päckchenaktion“ zum festen Bestandteil des gemeinsamen Engagements entwickelt. Mit 150 gefüllten Taschen konnte zu Ostern den Kunden der Erdinger Tafel eine Freude bereitet werden. „Sie waren alle glücklich“, berichtete Doris Rüdiger, die für die sozialen Projekte der Kolpingsfamilie zuständig ist. „Wir haben auch direkte Hilfe geleistet“, erzählte sie. So konnte einem schwerkranken Erdinger die Reparatur seines Autos, auf das er dringend angewiesen ist, bezahlt werden. Ein besonderes Anliegen ist die Partnerschaft mit einer Kolpingsfamilie in der Ukraine, die auch weiterhin gepflegt wird. Am Ende des Vorstandsberichtes merkte Stephan Adelsberger an: „Es ist eine gute Entwicklung, dass wir breiter aufgestellt sind.“

Einen eigenen Bericht zur Jugendarbeit erstattete Johanna Rüdiger. Sie bedauerte, dass es schwierig sei Jugendliche zur Mitarbeit zu motivieren. Um die künftige Kommunikation zu erleichtern wurde eine eigene „whatsapp-Gruppe“ eingerichtet.

Jugendvertreterin Johanna Rüdiger bei ihrem Bericht

 

Für die Gottesdienstgestaltung beteiligte sich die Kolpingjugend stets mit neuen und kreativen Ideen. So war z.B. „#für euch“ das Thema bei der Andacht am Karfreitag. Ein eigener Jugendgottesdienst mit der Überschrift: „Gott liebt Dich so wie Du bist“, ein Weihnachtswochenende und ein Zeltlager wurden von der Kolpingjugend gestaltet. Für die kommenden Sommerferien sind noch Plätze im Zeltlager frei.

Ingrid Enzner

Besuch der Kolpingsfamilie bei den Stadtwerken

„Gerne möchte ich Ihnen Ihr Eigentum zeigen“, so begrüßte Christopher Ruthner, Geschäftsführer der Stadtwerke

Erding, die Teilnehmer der Besuchergruppe. Interessierte Mitglieder der Kolpingsfamilie Erding und zahlreiche

Gäste folgten ihm auf dem Rundgang durch das neu erbaute Gebäude. Die kühle Architektur beeindruckte hierbei

mit ihrer Sachlichkeit und Funktionalität in der Raumaufteilung.

„Wir sind zu 100 Prozent  eine Tochter der öffentlichen Hand. Deshalb musste auch die Ausschreibung für den Bau

europaweit erfolgen“, erklärte der Geschäftsführer.

Neben der Verwaltung der Stadtwerke befindet sich auch noch ein Ableger des Amtsgerichts im Gebäude.

„Zum Glück haben wir nur das Grundbuchamt, sonst bräuchten wir auch noch Polizeischutz“ sagte Ruthner.

Nach dem Rundgang stellte sich Herr Ruthner im durch die Multimediawand hell erleuchteten Kundenservice-

center den vielen Fragen der interessierten Besucher:

„Woher kommt eigentlich das Gas, das ich verbrauche,“ lautete z.B. eine dieser Fagen. „Physikalisch lässt sich das

nicht trennen“, war die Antwort. Ebenso verhält es sich mit der Stromversorgung. Prozentual ist vom Ökostrom bis

zu Atomstrom alles dabei.

Das Trinkwasser für Erding wird aus eigenen Gewinnungsgebieten gefördert. Die Quellen im Aufhausener Wald

besitzen eine so gute Qualität, dass das Wasser ohne weitere Aufbereitung weitergeleitet werden kann.

Zudem unterliegt es einer ständigen Kontrolle.

 

Der Organisator des Besuchs, Herr Max Graßl, dankte abschließend  Herrn Ruthner für seine Informationen.

 

Ingrid Enzner

Die Kolpingsfamilie Erding unterstützt den BRK-Fachdienst Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) mit finanziellen Mitteln.

 

Der BRK Kreisverband Erding, genauer der Fachdienst PSNV, freut sich über eine Spende von 1.000 Euro

von der Kolpingsfamilie Erding. Bei der Spendenübergabe berichteten Edith Vogl und Helga Geißler,

dass das Geld aus einer Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie stammt. Kreisgeschäftsführerin Gisela

van der Heijden, Kreisbereitschaftsleiter Dieter Pfanzelt, Fachdienstleiterin Iris Menzinger und ihr

Stellvertreter Klaus Darlau nahmen die Spende dankend entgegen. Das Geld fließt beispielsweise in

die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder.

Sehr gern unterstützt die Kolpingsfamilie Erding den Fachdienst PSNV (Kriseninterventionsteam

Erding-Freising) und informierte sich genau über die Arbeit des PSNV-Teams. Die Aufgabe des

Fachdienstes ist die Betreuung von Menschen, die nach einem traumatischen Ereignis unter starken

seelischen Belastungen leiden oder unter akutem psychischem Schock stehen und nicht medizinisch

körperlich versorgt werden müssen. Dies können zum Beispiel Angehörige von verstorbenen oder

verunfallten Personen sein. Alarmiert wird der Fachdienst PSNV durch die Integrierte Rettungsleitstelle./dap

Auf dem Foto v.l.: Dieter Pfanzelt, Gisela van der Heijden, Helga Geißler, Edith Vogl, Klaus Darlau, Iris Menzinger

Foto: Danuta Pfanzelt