Besuch der Kolpingsfamilie beim Weltladen

Erding, 25. Februar 2019

Nach Ladenschluss im Weltladen

Für die Mitglieder der Kolpingsfamilie öffnete der Weltladen in der Maurermeistergasse in den Abendstunden des 25. Februar nochmals seine Tür.

Petra Scheibe und Mitglieder der Kolpingsfamilie Erding beim Besuch im Weltladen.

Ladenteamleiterin Petra Scheibe informierte engagiert über neu eingetroffene T-Shirts aus fair produzierter Baumwolle sowie Hanf.

Seit der Katastrophe in einer Textilfabrik 2013 in Bangladesh, bei der 1100 Menschen ums Leben kamen, achtet man hierzulande nicht nur auf Bio-Qualität, also den Baumwollanbau ohne Pestizide, sondern auch auf faire Produktion, und deshalb war es ein Anliegen für den Weltladen, auch fair produzierte Textilien ins Sortiment aufzunehmen. So leistet der Weltladen einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und hilft mit, gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Unterschiedlichste Labels geben Auskunft über die einzelnen Standards. Es ist jedoch nicht einfach, ökologische und soziale Kriterien gleichermaßen berücksichtigt zu finden. Für die mit „Fair Trade“ gekennzeichneten Produkte z. B. erhalten Bauern und Produzenten einen vom Weltmarkt unabhängigen Preis und darüber hinaus eine Prämie, über deren Verwendung sie gemeinschaftlich entscheiden.

Eine noch sicherere ökologische Zertifizierung bietet das GOTS-Label und den höchsten sozialen Standard das „Fair Wear“-Siegel.

Deshalb heißt es immer: „Augen auf beim Kleiderkauf.“ Eine einheitliche und verlässliche Zertifizierung wäre unbedingt wünschenswert, betonte Petra Scheibe und verwies auf die Initiative, die vom Bundesentwicklungsministerium ausgeht.


Die Kolpingsfamilie dankte für den interessanten und umfassenden Vortrag. Auch sie beteiligt sich bereits seit über 50 Jahren an der Wiederverwertung ausgedienter und gebrauchter Kleidung im Rahmen einer Altkleidersammlung und hilft damit Rohstoffe zu sparen.

Die nächste Sammlung findet am 30. März 2019 statt. Über Ihre Kleiderspende würde sich die Kolpingsfamilie freuen.

Ingrid Enzner (Kolping)

Besichtigung der Tafel Erding

Erding, 11. Februar 2019,Besuch der Kolpingsfamilien bei der Erdinger Tafel

Die Tafel sagt Danke!

Bild: Mitglieder der Kolpingsfamilien Erding, Klettham und Altenerding beim Besuch der Tafel Erding im alten Postgebäude

Schon seit einigen Jahren unterstützen die Kolpingsfamilien mit einer „Päckchenaktion“ Bedürftige der Tafel Erding. Auf deren Einladung hin konnten nun zahlreich erschienene Kolpingmitglieder einen Einblick in das neue Domizil im alten Postgebäude gewinnen. Großzügig und ansprechend sind die von der Stadt Erding zur Verfügung gestellten Räume.

„Durchschnittlich 126 Kunden mit 294 Familienangehörigen besuchen pro Woche die Tafel“, erklärte die Vorsitzende Petra Bauernfeind. Hierfür bedarf es eines Berechtigungsausweises.

Im vergangenen Jahr wurden 125,6 Tonnen an Lebensmitteln gespendet und verteilt, wobei sich bei Abholung und Verteilung der Spenden 60 ehrenamtliche Helfer engagierten. Auch die Kolpingsfamilien wollen in diesem Jahr die Tafel wieder unterstützen.

Auf Wunsch der Tafel erfolgt  deshalb auch wieder die bisher bereits erfolgreiche „Päckchenaktion“ zu Ostern. Organisiert wird diese von Kolpingmitglied Doris Rüdiger. Wie im vergangenen Jahr wird sie mit mehr als 30 Helfern 150 große Einkaufstaschen mit haltbaren Lebensmitteln befüllen. Als persönlicher Gruß dienen selbstverzierte Kerzen und Grußkarten, die von der Kolpingjugend gebastelt werden.

Wer hierzu gerne etwas beitragen möchte, kann am Freitag 12. April, zwischen 15.00 und 18.00 Uhr eine Lebensmittelspende für die Tafel Erding im Johanneshaus abgeben.

Ingrid Enzner (Kolping)

Andacht am Feldkreuz der Familie Hagl am 03.06.2018

Bei schönstem Wetter war die Andacht mit mit anschließendem gemütlichem Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Brotzeit

….wieder einemal eine gelungen Veranstaltung unserer Kolpingsfamilie.

Wir Danken allen Spendern für die Gaben, den Helfern für Ihre Initiative und besonders der

Familie Hagel, welche diese gelungene Andacht unter freiem Himmel auf Ihrem Gärtnereigelände

erst möglich macht.

Impressionen:

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Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Erding am 23.04.2018 im Gasthaus zur Post

Zusammenfassung:

„Wir haben gut zusammengearbeitet“, stellte Claus Rüdiger, einer der drei Vertreter des Leitungsteams, am Anfang seines Jahresberichtes fest. Mehr als 60 Veranstaltungen konnten im vergangenen Jahr organisiert werden. Die meisten Teilnehmer besuchten die Maiandacht am Feldkreuz der Familie Hagl und die Autorenlesung mit Andreas Föhr. Der Ausblick auf das neue Programm verspricht ebenfalls große Vielfalt.

Das Zusammenwirken mit den Kolpingsfamilien in Klettham und Altenerding gestaltete sich weiter positiv. So hatsich außer einer gemeinsamen Präsentation zum ökumenischen Kirchentag, die schon seit 50 Jahren stattfindende Altkleider- und Altpapiersammlung und eine „Päckchenaktion“ zum festen Bestandteil des gemeinsamen Engagements entwickelt. Mit 150 gefüllten Taschen konnte zu Ostern den Kunden der Erdinger Tafel eine Freude bereitet werden. „Sie waren alle glücklich“, berichtete Doris Rüdiger, die für die sozialen Projekte der Kolpingsfamilie zuständig ist. „Wir haben auch direkte Hilfe geleistet“, erzählte sie. So konnte einem schwerkranken Erdinger die Reparatur seines Autos, auf das er dringend angewiesen ist, bezahlt werden. Ein besonderes Anliegen ist die Partnerschaft mit einer Kolpingsfamilie in der Ukraine, die auch weiterhin gepflegt wird. Am Ende des Vorstandsberichtes merkte Stephan Adelsberger an: „Es ist eine gute Entwicklung, dass wir breiter aufgestellt sind.“

Einen eigenen Bericht zur Jugendarbeit erstattete Johanna Rüdiger. Sie bedauerte, dass es schwierig sei Jugendliche zur Mitarbeit zu motivieren. Um die künftige Kommunikation zu erleichtern wurde eine eigene „whatsapp-Gruppe“ eingerichtet.

Jugendvertreterin Johanna Rüdiger bei ihrem Bericht

 

Für die Gottesdienstgestaltung beteiligte sich die Kolpingjugend stets mit neuen und kreativen Ideen. So war z.B. „#für euch“ das Thema bei der Andacht am Karfreitag. Ein eigener Jugendgottesdienst mit der Überschrift: „Gott liebt Dich so wie Du bist“, ein Weihnachtswochenende und ein Zeltlager wurden von der Kolpingjugend gestaltet. Für die kommenden Sommerferien sind noch Plätze im Zeltlager frei.

Ingrid Enzner

Besuch der Kolpingsfamilie bei den Stadtwerken

„Gerne möchte ich Ihnen Ihr Eigentum zeigen“, so begrüßte Christopher Ruthner, Geschäftsführer der Stadtwerke

Erding, die Teilnehmer der Besuchergruppe. Interessierte Mitglieder der Kolpingsfamilie Erding und zahlreiche

Gäste folgten ihm auf dem Rundgang durch das neu erbaute Gebäude. Die kühle Architektur beeindruckte hierbei

mit ihrer Sachlichkeit und Funktionalität in der Raumaufteilung.

„Wir sind zu 100 Prozent  eine Tochter der öffentlichen Hand. Deshalb musste auch die Ausschreibung für den Bau

europaweit erfolgen“, erklärte der Geschäftsführer.

Neben der Verwaltung der Stadtwerke befindet sich auch noch ein Ableger des Amtsgerichts im Gebäude.

„Zum Glück haben wir nur das Grundbuchamt, sonst bräuchten wir auch noch Polizeischutz“ sagte Ruthner.

Nach dem Rundgang stellte sich Herr Ruthner im durch die Multimediawand hell erleuchteten Kundenservice-

center den vielen Fragen der interessierten Besucher:

„Woher kommt eigentlich das Gas, das ich verbrauche,“ lautete z.B. eine dieser Fagen. „Physikalisch lässt sich das

nicht trennen“, war die Antwort. Ebenso verhält es sich mit der Stromversorgung. Prozentual ist vom Ökostrom bis

zu Atomstrom alles dabei.

Das Trinkwasser für Erding wird aus eigenen Gewinnungsgebieten gefördert. Die Quellen im Aufhausener Wald

besitzen eine so gute Qualität, dass das Wasser ohne weitere Aufbereitung weitergeleitet werden kann.

Zudem unterliegt es einer ständigen Kontrolle.

 

Der Organisator des Besuchs, Herr Max Graßl, dankte abschließend  Herrn Ruthner für seine Informationen.

 

Ingrid Enzner

Die Kolpingsfamilie Erding unterstützt den BRK-Fachdienst Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) mit finanziellen Mitteln.

 

Der BRK Kreisverband Erding, genauer der Fachdienst PSNV, freut sich über eine Spende von 1.000 Euro

von der Kolpingsfamilie Erding. Bei der Spendenübergabe berichteten Edith Vogl und Helga Geißler,

dass das Geld aus einer Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie stammt. Kreisgeschäftsführerin Gisela

van der Heijden, Kreisbereitschaftsleiter Dieter Pfanzelt, Fachdienstleiterin Iris Menzinger und ihr

Stellvertreter Klaus Darlau nahmen die Spende dankend entgegen. Das Geld fließt beispielsweise in

die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder.

Sehr gern unterstützt die Kolpingsfamilie Erding den Fachdienst PSNV (Kriseninterventionsteam

Erding-Freising) und informierte sich genau über die Arbeit des PSNV-Teams. Die Aufgabe des

Fachdienstes ist die Betreuung von Menschen, die nach einem traumatischen Ereignis unter starken

seelischen Belastungen leiden oder unter akutem psychischem Schock stehen und nicht medizinisch

körperlich versorgt werden müssen. Dies können zum Beispiel Angehörige von verstorbenen oder

verunfallten Personen sein. Alarmiert wird der Fachdienst PSNV durch die Integrierte Rettungsleitstelle./dap

Auf dem Foto v.l.: Dieter Pfanzelt, Gisela van der Heijden, Helga Geißler, Edith Vogl, Klaus Darlau, Iris Menzinger

Foto: Danuta Pfanzelt

Helfen mit „Kaffee und Kuchen“

Kolpingsfamilie Erding: Spendenübergabe

Gleich zwei Hilfsorganisationen durften sich über eine Spende der Kolpingfamilie Erding freuen, die aus dem Erlös der Bewirtung mit Kaffee und Kuchen anlässlich der jährlichen Maiandacht bei der Gärtnerei Hagl hervorgingen:

Die Seniorenhilfe „Lichtblick“ erhielt 300,00 EUR und die „Elterninitiative krebskranke Kinder München e.V“ erhielt 350,00 EUR.

Text und Bilder Gitti Schamberger

Bildunterschriften:

Foto:  Elterninitiative krebskranker Kinder
von links Günter Felbinger, Gitti Schamberger

Foto: Seniorenhilfe Lichtblick
von links: Frau Kokot, Lydia Staltner (Vorsitzende), Gitti Schamberger (Kolping Erding), Frau
Pejhan

Beteiligung der Kolpingsfamilien am ersten ökumenischen Kirchentag in Erding

Die Kolpingsfamilien Erding, Altenerding und Klettham präsentierten sich am ersten ökumenischen

Kirchentag in Erding mit einem gemeinsamen Stand.

Inmitten der Langen Zeile zeigten sie welche Aktionen von ihnen durchgeführt wurden, so stapelten

sie Altpapier und Kleidersäcke. Anhand von Listen konnte man sich einen Überblick der eingesammelten

Spenden der Altkleidersammlung und deren Verwendung machen.

Auf Plakaten erfuhr man von Veranstaltungen und dem Leben Adolph Kolpings. Mittels zusammen

gerollten Zetteln wurden seine Zitate verteilt und ihr Inhalt regte in ihrer Aktualität so manchen zum

Nachdenken an. Die Kinder freuten über Kolping-Luftballons und Windräder, die von den Größeren

vor Ort selbst gebastelt wurden.

Ingrid Enzner

Kolpinggedenktag in St. Johannes

Jeweils am 04. Dezember, dem Todestag von Adolph Kolping, begehen weltweit 450.000 Mitglieder

der Kolpingsfamilien einen gemeinsamen Gedenktag.

Herzstück der diesjährigen Feier in Erding war ein Gottesdienst in St. Johannes, der wiederum von

der Kolpingjugend gestaltet wurde. Da Adolph Kolping einst das Schuhmacherhandwerk erlernt

hatte, dienten diesmal Schuhe als Symbol für die unterschiedlichen Anforderungen, die das

Leben an uns richtet. Auf dieses Thema ging auch Präses Stadtpfarrer Martin Garmaier in

seiner Predigt ein. Er betonte: „ … wir sollten uns entscheiden, welchen Schuh wir uns

anziehen wollen.“ Das neue Kolpingslied bildete den Abschluss des feierlichen Gottesdienstes.

Gemeinsam zog man danach in das Johanneshaus, wo ein leckeres Frühstück bereits wartete.

In diesem Jahr teilte sich das neue Führungsteam die Gestaltung des offiziellen Teils:

Die Würdigung Adolph Kolpings übernahm Günter Felbinger. Caroline Stöckl hatte die schöne

Aufgabe, die Jubilare zu ehren. Andreas Angermeier und Peter Sachs sind schon 40 Jahre

Mitglieder der Kolpingsfamilie. Siegfried Holzner bekam für die 50jährige Mitgliedschaft

nicht nur die goldene Ehrennadel, sondern auch einen Gutschein für ein Wochenende in

einer Kolping Ferienanlage.

 

Bild von links nach rechts: Caroline Stöckl (Leitungsteam), Peter Sachs (40 Jahre), Claus Rüdiger (LT),

Siegfried Holzner (50 Jahre); Günter Felbinger (LT)

 

Claus Rüdiger stellte bereits das Programm für das Jahr 2018 vor: Es beginnt traditionell

mit dem Gebet am Grab der verstorbenen Priester.
Am 08. Januar ist die Kolpingsfamilie bei der Neuapostolischen Kirchengemeinde eingeladen.
Eine spezielle Einladung überbrachte Claus Rüdiger von der Kolpingsfamilie Altenerding zum

Starkbierfest.
Seit 50 Jahren sammeln die Kolpingsfamilien Erdings Altkleider und Altpapier um mit dem

Erlös caritative Zwecke zu unterstützen. Am 07. April ist es wieder so weit, es empfiehlt sich

also bereits jetzt Altkleider hierfür aufzubewahren.
Auch Besichtigungen und Vorträge sind im neuen Programm vorgesehen. Ebenso gibt es

Termine für gemeinsames Gebet und Geselligkeit. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Ingrid Enzner